Innenverdichtung in der Gemeinde Dörpen

 

Kaum Innenverdichtung in der Gemeinde Dörpen möglich

 

In der Ratssitzung vom 07.April wurde zur Innenverdichtung abgestimmt, dass 93 Grundstücke überprüft werden sollen. Zu diesem Zeitpunkt war schon klar, dass von den 93 Grundstücken lediglich etwa 20 % in Gemeindebesitz sind. Die UWG Fraktion kann sich nicht vorstellen, dass Privatbesitzer ihre Grundstücke ohne Weiteres an die Gemeinde veräußern, damit die durchaus sinnvolle Innenverdichtung, an geeigneten Stellen, stattfinden kann.

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Das Waldstück beim Schulzentrum in Dörpen erhalten wollen (von links) Wolbert Schmitz, Lena Schulz-Bender, Karl-Heinz Augustin und Matthias Witte. Foto: UWG Dörpen

Von 15 Grundstücken in Gemeindehand liegen lediglich 1/3 im Innenbereich. Auf diesen Flächen befinden sich zum größten Teil, dies wird auch aus den Unterlagen ersichtlich, erhaltenswerter Baumbestand. Umso unverständlicher ist es, dass aufgrund unterschiedlicher Bebauungspläne es zwar identische Voraussetzungen, wie z.B. alter Baumbestand vorhanden ist, diese aber von der Gemeinde unterschiedlich gewertet werden.

Hier ist auch unter anderem das Waldstück hinter dem Schulzentrum betroffen. Am Mittwoch, den 25.05.16 hat in diesem Waldstück, von der UWG aus initiiert und vom NABU organisiert, eine Fledermauszählung stattgefunden. Dabei wurden drei schützenswerte Fledermausarten festgestellt.

Unklar ist immer noch, warum ausgerechnet Teile eines Waldstückes zur Innenverdichtung vorgesehen werden sollen!

Eine Innenverdichtung in Dörpen ist durchaus möglich und auch an geeigneten Stellen wünschenswert. Dazu hatte die UWG einen entsprechenden Antrag an die Verwaltung gestellt. Hier sollen die B-Pläne überprüft werden, um Bürgern z.B. das Bauen in zweiter Reihe zu ermöglichen. Wenn es an einigen Stellen möglich ist, sollen auch gleiche Bedingungen für alle Bürger gelten.